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Gewerbeverband Bezrik Meilen

NEWS : Abstimmungsergebnisse: KGV erfreut über Nein zu 1:12
02.12.2013 08:42 ( 774 x gelesen )

Der Kantonale Gewerbeverband Zürich KGV zeigt sich über die heutige äusserst klare Ablehnung der 1:12-Initiative höchst erfreut. Ebenfalls erfreut ist die Verbandsspitze über das Nein des Stimmvolks zur Vignettenpreiserhöhung.

 

 



Der Schweizer Souverän hat mit seinem heutigen äusserst klaren Nein zur 1:12-Initiative der Jungsozialisten einen vernünftigen und weitsichtigen Entscheid gefällt. Er hat erkannt, dass die von den Initianten geforderte, willkürliche Begrenzung der Managerlöhne keinen erkennbaren Nutzen gebracht, gleichzeitig aber dem Wirtschaftsstandort grossen Schaden zugefügt hätte. Die entstandenen Steuerausfälle hätte der Mittelstand tragen müssen und die zu erwartenden Restrukturierungen des Arbeitsmarktes hätten diejenigen Arbeitneh-mer mit den niedrigsten Löhnen am härtesten getroffen. Das Stimmvolk hat heute sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass es die stetigen Versuche linker Parteien und Ge-werkschaften, die schweizerische Wirtschaft durch immer neue Regulierungen zu schwä-chen, nicht goutiert. Dies ist insbesondere hinsichtlich der kommenden Abstimmungen zu Mindestlohn und Erbschaftssteuer ein erfreuliches Zeichen. Gleichzeitig ist der heutige Entscheid aber keinesfalls als Freibrief an Grossunternehmen zu verstehen, auch weiter-hin exorbitant hohe Löhne an ihre Kadermitarbeiter entrichten zu können. Der KGV ist hier jedoch überzeugt, dass die dieser Tage erlassene „Verordnung gegen übermässige Ver-gütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften (VegüV)“, also die Umsetzung der „Ab-zockerinitiative“, dieses Problem wird lösen können. Es wäre wünschenswert, wenn dadurch wieder etwas mehr Ruhe und Besonnenheit in die öffentliche Debatte zum Thema Managersaläre einkehren würde.
Weiter nimmt der KGV das Nein des Stimmvolks zu einer Erhöhung des Vignettenpreises auf 100 Franken mit Genugtuung zur Kenntnis. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger geben damit einerseits zu verstehen, dass sie eine stetige Erhöhung der Abgabenlast nicht mehr weiter hinzunehmen bereit sind, und dass sie andererseits eine 150-prozentige Preiserhöhung als überrissen erachten, insbesondere vor dem Hintergrund der Tatsache, dass der motorisierte Individualverkehr seine Lasten bereits heute voll und ganz trägt und gleichzeitig noch in grossem Masse zur Finanzierung des Schienenverkehrs beiträgt. Der KGV interpretiert das Ergebnis denn auch als Auftrag an die Politik, die unübersichtlichen Finanzströme in der schweizerischen Verkehrspolitik baldmöglichst zu entflechten und damit für mehr Kostenwahrheit zu sorgen. Denkbar wäre beispielsweise die Schaffung eines Stassenfonds, durch den dringende Unterhaltsarbeiten und Ausbauschritte der Strasseninfrastruktur weitergeführt werden können.

Kontakt:
KANTONALER GEWERBEVERBAND ZÜRICH
Thomas Hess, Geschäftsführer


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